Aktuelles aus dem Verein › Foren › Modelle im 3D-Druck › Flugmodelle aus dem 3-D-Drucker…ein Pilotprojekt
Schlagwörter: Plane Print 3D
- Dieses Thema hat 5 Antworten sowie 2 Teilnehmer und wurde zuletzt vor am 27. Dezember 2025 23:32 von
Detlef Schröder aktualisiert.
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22. Dezember 2025 um 18:00 Uhr #22252
Hermann und ich haben uns zusammengetan, um die Möglichkeiten des 3D-Drucks im RC-Flugmodellbau mal selbst zu testen und dann ggfs. zu intensivieren.
Die ersten beiden Modelle sind vorbildähnliche Vögel – eine Schnee-Eule mit Spannweite 1,65m (Hermann) und ein Adler mit 1,90m (Detlef).
Wie es sich für Pilotprojekte gehört, auch gleich mit 2 unterschiedlichen Antriebskonzepten: Die Eule mit Impeller (50ger) und der Adler mit Nasenantrieb und Klapp-Propeller. Beide mit 4S und Regler-BEC sowie jeweils 3 Mini-3kg-Servos – insoweit hält sich der technische und finanzielle Aufwand in Grenzen.
Beschreibungen und Fotos von der Entstehung über den Bau bis zum Erstflug werden wir in diesem neu geschaffenen Forum dann posten und hoffen auf reges Interesse.
Bis demnächst hier… Hermann & Detlef
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Du musst angemeldet sein, um angehängte Dateien anzeigen zu können.22. Dezember 2025 um 18:25 Uhr #22254Sooo…jetzt mal ein bisschen was zum Start des Projektes – wie es dazu kam und welchen Herausforderungen man(n) sich am Anfang stellen muss.
Ursprünglich wollte Herman und Uli eine F35B drucken und natürlich in allen Bereichen Fliegen – senkrecht starten und dann in den Horizentalflug übergehen.
Allerdings hat der Anbieter des Bausatzes nur sehr rudimentäre Informationen zu dem Thema „wie drucken mit Lightweight-PLA“ und vor allem zur komlexen Regelelektronik für das Modell.
Schließlich fiel bei Hermann die Entscheidung zunächst mal etwas „einfacheres“ zu probiren und fand in mir auch gleich einen Mitstreiter mmit 3D-Druck-Maschine….
Nach kurzer Recherche haben wir uns für https://www.planeprint.com/ entschieden: ein Österreicher, der schöne Modelle und vor allem eine tadellose Doku und Druckanleitungen mitliefert!
Die Modelle „Snowy“ und „Eagle NG“ wurden gekauft und schon gings los – die STL-Dateien konnten unmittelbar gedownloaded werden!
Nach Einrichtung der Druckprofile (dazu später mehr Details!) wurden gleich mal die Köpfe gedruckt – siehe die Bilder. Dabei auch hier 2 unterschiedliche Materialien verwendet: der Snowy gleich mal in LW-PLA und der Eagle in dem robusten PETG, denn er muss im Kopf ja den 28ger Brushless tragen und den 9x5er Faltprop drehen
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Du musst angemeldet sein, um angehängte Dateien anzeigen zu können.22. Dezember 2025 um 20:22 Uhr #22257Herausforderungen im Material und den 3D-Druckprofilen
Ich hatte zum ersten Mal Kontakt zu „Lightweight PLA“ auf der Modellbaumesse in Dortmund im Oktober 2024 – dort am DMFV-Stand, wo Mitglieder des Max Born Berufskollegs ihre Modelle präsentierten und auch für Gespräche zum Thema bereitstanden.
Auf der Messe in Friedrichshafen war wieder am DMFV-Stand ein großer Bereich dem 3D-Druck von Flugmodellen gewidmet und schon waren auch Wolfgang und Hermann hoch interessiert…
Das Material ist ein PLA (Polylactic Acid / Polymilchsäure), dass durch Temperatur aufschäumt und dabei das Gewicht von „Standard-PLA“ halbiert. Das Zeug ist dann in der Gewichtsklasse von Balsa!
Nun wissen wir ja alle, dass Balsa alleine höchstens für Mini-Freifliger oder so taugt…größere Modelle brauchen Rippen, die dann mit Balsa beplankt werden können.
Nun: LW-PLA macht genau das im Prinzip in einem Arbeitsschritt. Dabei werden statt Rippen im Inneren schlangenartige Strukturen (Gyroid) verwendet, um die Körper zu stabilisieren. Im angehängten Video ist die innere Struktur und die Hülle zu erkennen…die „Balsa-Beplangung“ ist hier allerdings nur 0,45 mm stark!!! Daraus entstehen extrem leichte, aber auch stabile Bauteile.
Um das Material aber „richtig“ drucken zu können, braucht es spezifische Druckprofile, die im „Slicer“ (einem Programm zur Aufbereitung der Konstruktionsdaten für den Drucker) mit den entsprechenden Parametern versehen werden müssen.
DAS ist genau die HERAUSFORDERUNG: wie finde ich die richtigen Einstellungen?
Nun – zuerst einmal sollte der Lieferant der Flieger-Dateien hier Unterstützung bieten. Das ist bei PlanePrint der Fall: es werden Profile für gängige „Slicer-Programme“ für LW-PLA mitgeliefert!
Natürlich gibt es bei der Fülle von Variablen – insbesondere der Drucktemperatur an der Düse – noch Stellschrauben, die „erfahren“ werden wollen…aber das ist mit einer guten Basis schon kein sooo großes Abenteuer mehr. Dennoch habe ich sicher ca. 200gr vom teuren Material (750gr ca. 32€) mit Tests und auch Fehlschlägen verbraten. Auch hier liefert PP Testdateien mit, die helfen, das Druckprofil zu optimieren…wenn’s mal läuft, begeistern die Ergebnisse!
UUUPS, das Video ist zu groß für hier…ich gebe Euch den Link für meine Cloud: https://magentacloud.de/s/9ygoQ4FCtiL2HPa
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Detlef Schröder geändert.
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Detlef Schröder geändert.
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Du musst angemeldet sein, um angehängte Dateien anzeigen zu können.22. Dezember 2025 um 20:54 Uhr #22267DIE DRUCK-ERGEBNISSE…
Ihr wollt jetzt sicher keine Theorie mehr: hier sind die gedruckten Teile der Schnee-Eule…wir reden hier über 40 Positionen und…über 74 Stunden Druclzeit…😅
Heute hat der stolze Besitzer Hermann seinen „Baukasten“ abgeholt…nun ist er dran mit Baubildern und Berichten dazu…😉
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Du musst angemeldet sein, um angehängte Dateien anzeigen zu können.23. Dezember 2025 um 15:43 Uhr #22284Nachdem ich das Projekt F35 als VTol zurück gestellt hatte war ich gleich von Plane print, bzw. Snowy u. Adler begeistert. Detlef hat mich zusätzlich ermutigt. Snowy ist ein EDF Vogel (Retro trifft Hightec) .Meine Bauphasen werde ich hier (nach den Weihnachts- Tagen dokumentieren.
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Du musst angemeldet sein, um angehängte Dateien anzeigen zu können.27. Dezember 2025 um 23:32 Uhr #22309Sooo…nachdem Hermann nun seine Eule schon baut – siehe dazu den separaten Thread – kommt auch bei mir das Baustadium des Adlers langsam näher.
3 Teile sind noch zu drucken und dann kann ich loslegen…anbei mal ein Paar Bilder von den Bauteilen, Rumpf und Flächen in LW-PLA, Kopf mit Motor in PETG und auch die Einbauteile, die bestimmte Lasten aufnehmen müssen in PETG – dazu zählen auch die zahlreichen Verbindungselement, die das Zentrieren der Bauteile deutlich erleichtern.
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